Um Kampf gegen die Krise hört man nun immer wieder die Worte “Ultima Ratio”. Doch kaum wird diese “Letzte Waffe” ins Spiel gebracht, so steht auch schon ihre Anwendung im Gespräch. Bei der Hypo-Real-Estate die Verstaatlichung und bei der US-Amerikanischen Notenbank (Fed) der Aufkauf von Staatsanleihen.
Der Aufkauf von Staatsanleihen wäre somit nur die logische Weiterentwicklung der bisher ergriffenen Maßnahmen. Die Monetarisierung der Staatsschuld wäre aber auch der letzte mögliche Schritt, die Ultima ratio. Es wäre das “letzte und schärfste Mittel im Arsenal der Fed”, wie Commerzbank-Experte Bernd Weidensteiner betont.
Quelle: boerse.tagesschau.de / Geht die Fed einen Schritt zu weit?
Im gleichen Artikel wird bereits gezeigt, wie sich alleine im letzten Jahr die Geldmenge in den USA verdoppelt! hat.
Da dieser Geldmenge kein wirtschaftliches Wachstum entgegen steht – eher im Gegenteil – wird eine Hyperinflation nicht mehr als unwahrscheinlich gehandelt. Und mit der angekündigten “Ultima Ratio” der Fed würde weiteres Geld in den Markt gespült.
Mit dem Kauf von T-Notes durch die Fed würde die Geldmenge weiter anschwellen. Kritiker befürchten, dass die Fed mit dieser Geldschwemme, der realwirtschaftlich nichts gegenüber steht, auf mittlere und längere Sicht eine massive Dollar-Inflationierung herbeiführt. “Die nächste Krise wird eine Währungskrise sein, eine Dollar-Krise”, warnt Fairesearch-Chefvolkswirt Eberhardt Unger.
Wenn jemand ne Ahnung hat, was das für den Euro bedeutet, dann lasst es mich wissen.
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