US-Dollarmenge verdreifacht

Die US-Notenbank (Fed) greift zu dem, was gestern noch als “Ultima Ratio” zur Stabilisierung der Finanzmärkte galt. Sie pumpt noch mehr US-Dollar in den Markt …

  • 750 Milliarden Dollar zum Aufkauf von hochriskanten hypothekenbesicherten Wertpapieren (Toxic Assets)
  • 300 Milliarden Dollar zum Ankauf lang laufender US-Staatsanleihen

Damit werden nochmal 1 Billionen Dollar über die Notenpresse erzeugt. Die US-Geldmenge hat sich damit seit beginn der Krise verdreifacht!

Quelle: boerse.tagesschau.de – Paukenschlag für Aktien, Anleihen, Dollar, Gold und Öl

Das Wort Hyperinflation fällt nun immer öfter. Bei einer Umgfrage mit über 4000 Lesern auf boerse.tagesschau.de sagen 72% der Teilnehmer, dass sie bereits mit einer starken Inflation des Dollars rechnen.

Puhh … bei diesen Zahlen wird einem glatt schwindlig. Aber was heisst das für den Euro? Also ich bin nur ein Leihe, doch bisher hat sich deutlich gezeigt, dass die Märkte global zusammenhängen. Anfangs ist im Euro Raum vielleicht sogar mit einer Deflation zu rechnen … der Euro wird gegenüber dem Dollar stärker, gefragter und seine Kaufkraft erhöht sich. Da Deflation aber Gift für die Wirtschaft ist, wird auch die Europäische Zentralbank gegensteuern. Ob wir dann die Balance halten … mal sehen. In den USA scheint man zumindest bereits nach den letzten Mitteln zu greifen.