Die Wirtschaftsexperten sehen sich ausserstande noch verlässliche Prognosen zu liefern. Also wird das Radar ausgestellt und das Schiff fährt auf Sicht. Doch was tun? Ein Konjunkturpaket 3?
Der pragmatische Ansatz: Aus jedem Tag das Beste rausholen … so sagt es Dirk Martin, Vorsitzender Verband der jungen Unternehmer im Interview.
Inforadio: Prognosen – nur “heißes Geschwafel”? (5 Minuten)
Das erinnert ein wenig an die Geschichte von der Maus, die in ein Fass voll Milch fällt … und strampelt und strampelt …. mit der Hoffnung, dass die Milch zu Butter wird.
Doch neben Durchhalteparolen bietet Dirk Martin auch gute Vorschläge zur Stärkung des Mittelstands in Zeiten der Krise an. Und das Beste … das kostet wenig – wirkt viel!
- Eine Firma zahlt die Sozialbeiträge für Mitarbeiter am Ende des Monats, wenn man Gewinn erwirtschaftet hat und es klar ist, wieviele Mitarbeiter wie lang im Monat beschäftigt waren. Aktuell muss man als Unternehmer die Beiträge am Anfang des Monats zahlen.
- Erlass der Gewinnvorauszahlung für Unternehmen. Steuern auf Gewinn wird gezahlt wenn dieser gemacht wurde. Vorrauszahlungen werden ausgesetzt oder abgeschafft.
Damit würden Millarden an Liquidität im Mittelstand frei! … und dem Staat entstehen nur minimale Kosten dadurch. Denn das Geld wird ja von den Unternehmern gezahlt … halt nur später. Dazu könnte Bürokratie abgebaut werden.
Das hört sich für mich nach sinnvollen Massnahmen an! Warum nicht?
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