Die Piratenpartei hat auf dem Bundesparteitag die Aufmerksamkeit von “Bericht aus Berlin” auf sich gezogen … und die haben knall hart für Ihre Zuschauer zu den Themen der Partei nachgefragt …
Doch … wer ist Piet Jarmatz, überhaupt?
Wer bei Google nach “piet jarmatz piratenpartei” sucht, findet drei Ergebnisse …
- Einen Link auf tagesschau.de – wo der Videobeitrag verlinkt ist
- Ein Twitter-Feed … wo sich jemand auf den Beitrag bezieht
- und ein Bericht bei heise.de wo ein ‘Piet Jarmatz’ 2001 einen Roboter gebaut hat
… auch bei wiki.piratenpartei.de ist nichts zu finden.
Fazit
Dieser junge Mann hat wohl zuvor noch nie in eine Fernsehkamera gesprochen, besetzt keine öffentliche Rolle in der Partei und wird wie ein Profi-Politiker von der ARD nach Details zum Parteiprogramm gefragt. Was stimmt an diesem Bild nicht?
Und Piet Jarmatz sagt im Prinzip das einzig richtige … dass er nicht für die ganze Partei sprechen kann. Doch für den Fernsehzuschauer ist es eine Null-Information – inhaltlich. Der mediale Subtext spricht für sich.
Liebe Journalisten bei der ARD … die Frage nach den Themen dieser Partei ist ja berechtigt. Aber auf einem Bundesparteitag sollte wirklich kein Mangel an den richtigen Anprechpartnern bestehen. Ein Schlem, wer böses dabei denkt.
Das ganze hätte man dann auch getrost unter der Kategorie “abhaken und vergessen” ablegen können. Doch dieser Interview-Schnipsel hat Beine bekommen …
Nachtrag
Etwas geschmacklos – dem Piet Jarmatz und den Piraten gegenüber – ist, wenn man den Kommentar satirisch in der “NDR Info Wochenschau” veräppelt. Aber wer will schon über Geschmack streiten. Hoffen wir, dass dieser öffentlich-rechtliche Fehlgriff, damit erledigt ist.
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