Das Internet macht unsere Kinder kaputt

Manchen Politikern fällt es scheinbar schwer zu verstehen was da im Internet passiert.

Matthias Güldner (Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Bremischen Bürgerschaft) schreibt auf debatte.welt.de z.B. Sätze wie …

Da haben sich einige wohl das Hirn herausgetwittert.

… oder …

Wer Ego-Shooter für Unterhaltung, Facebook für reales Leben, wer Twitter für reale Politik hält, scheint davon auszugehen, dass Gewalt keine Opfer in der Realwelt fordert.

… und natürlich die Legende vom “rechtsfreien Raum” im Internet:

Ihre Anhänger kämpfen mit hoch effektiven Mitteln für die Rechtsfreiheit ihres Raumes.

Fast kapitulierend fügt er hinzu …

Wer sich in ihre Scheinwelt einmischen will, wird mit Massenpetitionen per Mausklick weggebissen.

Vielleicht sollte dieser Mann erstmal zuhören, was die meisten Nutzer des Internets wirklich wollen, anstatt gleich mit seiner vorgefertigten Haltung ihre Meinung ändern zu wollen. Wer die Menschen mit denen er redet im Subtext für krank und kaputt erklärt, kann auch keinen Blumentopf gewinnen.

Es erinnert wirklich an die Zeit wo der Rock’n'Roll auf eine konservative Gesellschaft knallte … und alle Eltern Angst um ihre Kinder hatten … nach dem Motto: “Der Rock’n'Roll macht unsere Kinder kaputt.”