Klima-Skeptiker im Medienfokus

Mich freut es ja, dass man sich nun auch in den grossen Medien hier in Deutschland mit den Fragen der Klima-Skeptiker beschäftigt. Zwar werden im Magazin “IQ – Wissenschaft und Forschung” von Bayern2 alle Skeptiker etwas stark in einen Topf geworfen, aber zumindest geht man ihren Fragen nach.

Bayern2: Alles falsch – die Argumente der “Klimaskeptiker” (Audio, ca. 30min)

Hörenswert! Dass es allerdings keine Wissenschaftler gibt, welche den Klimawandel in Frage stellen ist falsch. Es existiert eine Petition von über 30.000 Menschen mit wissenschaftlichen Abschlüssen, die den C02 als entscheidenden Klimafaktor anzweifelt.

30,000 scientists reject warming chicken-littleism of the IPCC

Der Artiel oben beschäftigt sich ganz richtig damit, dass all diese 30.000 Unterschriften nicht von Klima Experten stammen … sondern auch einfach viele Bachelor- und Masterabschlüsse darunter sind. Es lässt sich jetzt also genüsslich über die Qualität von Wissenschaft und ihren Beschlussgremien diskutieren.

Zur Erinnerung: Wenn die Medien sich auf die Einigkeit der Wissenschaft berufen, beziehen sie sich auf einen Beschluss von 2.000 Wissenschaftlern welche im Rahmen der UN (IPCC) das CO2 als das Klima-Problem bestätigen … und nach Medienaussagen die höchsten wissenschaftlichen Ansprüche erfüllen.

Doch auch beim Beschluss der IPCC gab es im Gremium Experten aus “klimaverwandten” Forschungsgebieten. Die Zahlen lassen sich also nicht einfach so vergleichen … doch nach einer klaren Einigkeit in der Wissenschaft sieht das für mich nicht aus. Wie steht es also um die Daten, auf die sich die etablierte Forschung bei ihren Hochrechnungen beruft?

HR2 der Tag fragte nach den Daten, auf welche sich die Forschungen der UN bzw. IPCC stützen.

hr2: Wir sind Klima – Kopenhagen und der innere Schweinehund (Audio)

Hier musste der befragte Forscher einräumen, dass nicht alle Daten auf denen die Klima-Hochrechnungen beruhen, publiziert werden können. An Teilen der Daten gäbe es Rechte von privaten Forschungsaufträgen, welche eine Veröffentlichung nicht möglich machen. Wie bitte?!?

Da wird den Skeptikern unwissenschaftlichkeit vorgeworfen und dann liegen bei den offiziellen Forschungen auf die sich die UN bei der Klimaerwärmung beruft nicht alle Daten offen!?!

Und warum kauft die UN die Rechte an den Daten nicht einfach – wichtig genug sind diese doch?!? Also ganz so sauber hört sich das für mich nicht an … da bleibe ich skeptisch und frage mich, wie Forschung, deren Ergebnisse nicht öffentlich überprüft werden können, durch die harten Peer-Review-Prozesse der IPCC gekommen ist.

Und wenn man folgenden Berichten glauben darf, wurden sogar Forschungsdaten “zerstört” bzw. sind “verloren gegangen”, weil es nicht genug Speicherplatz gab:

Quelle: Govt-Funded Research Unit Destroyed Original Climate Data

In mid-August the University of East Anglia’s Climate Research Unit (CRU) disclosed that it had destroyed the raw data for its global surface temperature data set because of an alleged lack of storage space.

Die CRU ist das Forschungsinstut, von dem erst kürzlich die gehakten eMail aufgetaucht sind, in denen es heissen soll, dass mit den Daten getrickst wurde (Tagesschau berichtete).

Also wie gesagt … CO2-Reduktion ja, viele wissenschaftliche Daten sprechen für die Gefahr von einem zu hohen CO2-Anteil in der Atmosphäre … aber es gibt Fragen zu dem Thema, die noch nicht ausreichend beantwortet wurden. Liebe Journalisten … bitte noch etwas mehr Tiefgang.