Mein altes Autoradio in Wohnmobil hat schlapp gemacht … doch wie baut man ein neues ein? Hier ein hilfreiches Video auf Youtube:
Archiv des Autors: admin
Autoradio einbauen
19 Januar 2011
Bootstrapping
19 Januar 2011
Folgender Artikel von Stefan Wolpers bietet einen guten Einstieg in das Thema “Botstrapping” … wirklich gelungen
Aus eigener Erfahrung kann ich Gruendern, die Bootstrapp ins Auge fassen noch folgene Tipps geben:
1. Start Small
Es muss nicht gleich eine UG (Unternehmer Gesellschaft) sein, auch wenn sich diese mit 1 EUR Stammkapital gruenden laesst … eine GbR ist am Anfang viel flexibler und guenstiger. Solange sich das Produkt noch in der Entwicklung mit Referenzkunden befindet, eigenet sich eine GbR perfekt als Vorbereitungsgesellschaft.
2. Set The Rules
Wie im Artikel bereits angesprochen … im Gesellschaftervertrag auf jeden Fall regeln welche Ausstiegsmoeglichkeiten sich einzelnen Mitgruendern bietet … denn nicht jeder hat den langen Atem das Bootstrapping durchzuziehen.
3. Keep Track Of Your Investments
Neben Eigenkapital ist Zeit das wichtigste Investment, das beim Bootstrapping von den Gruendern in die Unternehmung eingebracht wird. Daher empfiehlt es sich wenn jedes Teammitglied zumindest ein grobes Protokoll fuehrt und dieses einmal im Monat in einem gemeinsamen Dokument zusammengefuehrt und ggf. besprochen wird.
Winterdiesel
8 Januar 2011
Dieses Jahr hatten wir den kältesten Winter seit 40 Jahren. Dies musste ich bitterlich erfahren, als zu Weihnachten mit meinem Wohnmobil von Berlin in die Heimat fahren wollte. Es ging nichts mehr … die Kiste sprang nicht an. Woran lag es … der Diesel war eingefroren bzw. hatte Kristalle gebildet.
Ich hatte vorm Winter günstigen Diesel getankt, der keine Zusätze enthielt und somit kein “Winterdiesel” war. Genauere Infos zu diesem Thema bei Aral.de “Diesel im Winter“.
Doch was jetzt machen – das Wohnmobil den ganzen Winter über stehen lassen?

Nein … ich versuche meinen billigen Sommerdiesel nachzurüsten – zumindest für die aktuelle Tankmischung. Dazu habe ich mir eine 1L Dose “Diesel fließ-fit” von Liqui-Moly besorgt (kostet ca. 10 EUR im Fachhandel). Allerdings musste ich warten, bis die Temperaturen wieder über 5° lagen … ansonsten kann sich der Zusatz nicht mit dem Diesel verbinden und bereits gebildete Kristalle bleiben bestehen.
Obs geklappt hat wird sich wohl nächste Woche zeigen … wenns wieder kälter wird und ich meine Weihnachtsreise in die Heimat nachholen will. Ich berichte.
Nachtrag vom 20.01.2011
Also jetzt ist es nicht mehr so richtig knackig kalt geworden, um den Erfolg des Dieselzusatzes unter harten Bedingungen zu testen … doch wieder angesprungen ist die Kiste auf jeden Fall
Mit dem Wohnmobil ins Internet
3 November 2010
Viele Campingplätze bieten heute bereits WLAN an. Doch wenn man mit dem Laptop in seiner Blechbüchse sitzt, dann lässt der Empfang doch oft zu wünschen übrig. Da spielt wohl vieles mit rein … ungünstige Position der Antenne im Laptop, keine klare Sichtlinie zum WLAN-Sender … und das wohl wichtigste … man sitzt im WoMo ja in einem Faradayschen Käfig.
Daher wäre es von grossem Vorteil die WLAN-Antenne aussen am WoMo zu installieren. Und da ist mir aufgefallen, dass da ja noch der alte Atennenmast für die Satschüssel ist. Sat-TV interessiert mich eh nicht … ich will Internet

Wenn ich jetzt auf den Campingplatz fahre, kann ich einfach meinen Atennenmast ausfahren und sollte den bestmöglichen Empfang haben … hoffentlich … werde das demnächst mal testen.
Zum technischen Hintergrund:
Ich habe den Netgear WNCE2001 verbaut. Das ist ein kleiner WLAN-Ethernet-Adapter. Der empfängt WLAN und gibt dann das Internet am einen LAN-Kabelanschluss weiter. Damit spare ich mir ein langes Antennenkabel und schliesse an meinen Laptop einfach ein LAN-Kabel an.

Das Gerät habe ich in eine Feuchtraum Kabelkreuzungs-Box verbaut. Somit sollte es ausreichend gegen Regen geschützt sein. Hoffe die Elektronik kommt mit den Wintertemperaturen kar … wird sich zeigen. Die Stromversorgung kann per 220V Netzteil erfolgen. Doch noch viel besser: Man kann den Strom auch per USB-Kabel einspeisen
Ich habe somit zwei Kabel vom Dach, durch den Antennenmast zu meinem Arbeitstisch gelegt (ca. 5m):
- CAT5 Netzwerkkabel
- USB-Verlängerung
Das USB-Kabel dient ja lediglich zur Stromversorung. Daher kann man es mit einem günstigen USB-12V-Adapter einfach an die Boardbatterie anschliessen. Das Netzwerkkabel kommt an das Notebook oder man schliesst es an einen Switch/Hub an, um das Internet für mehr als einen Computer zur Verfügung zu stellen. Um sich mit dem Internet zu verbinden nutzt man das Web-Interface des WNC2001. Wer schon mal seinen DSL-Router konfiguriert hat, sollte hiermit keine Probleme haben.
Mehr Infos zum WNC2001 gibt es im folgenden Video. Das Gerät ist im deutschen Einzelhandel für unter 50 EUR zu haben:
Erster Erfahrungsbericht (05.11.2010)
Wettertauglichkeit: Die letzten Tage hat es so richtig kräftig geregnet. Das war ein guter Test für die Tauglichkeit meiner Konstruktion. Der Test auf Wasserdichtheit erfolgte im Stand- sowie im Fahrbetrieb. Generell ist zu vermerken, dass der WNCE2001 voll funktionstüchtig blieb. Es kann zwar nicht ausgeschlossen werden, dass geringe Mengen Wasser in die Schutzbox eingetreten sind, doch da das Gerät quasi in der Box erhöht steht, kann es keinen Schaden anrichten. Am tiefsten Punkt der Box kann bei der Ausführung der Kabel der Ausfluss erfolgen.
Empfang: Auch der Empfang kann bisher überzeugen. Auf meinem Parkplatz hier in Berlin (200m vor einer Plattenbausiedlung) werden über 20 WLANs gelistet. Die besten davon haben um die 50% Empfangsstärke. Das ist doch schon ganz ordentlich
Zweiter Erfahrungsbericht (08.01.2011)
Resultat: Die letzten zwei Monate hatten wir so alles an widrigem Wetter, was man sich so vorstellen kann. Regengüsse, Schnee und tiefste Temperaturen (-25 °C) … und nach meinem Test heute: Das Gerät funktioniert weiter einwandfrei – es hat keinen Schaden genommen. Ich kann also erstmal darauf schließen, dass meine Schutzvorrichtungen ausreichend funktionieren und diesen Aufbau weiterempfehlen.
Campingsaison ist 365 Tage im Jahr
21 Oktober 2010
Heute habe ich das Mobil vom Saisonkennzeichen zum ganz Jahreskennzeichen umgemeldet. Mit Versicherungen und Steuern ist das nur gering teurer als ein Stellplatz in Hauptstadtnähe … jetzt ist Campingsaison … das ganze Jahr
Scouting Prag
9 Oktober 2010
Wenn man bereits in Dresden ist, dann ist Prag auf der Landkarte nicht mehr weit weg. Daher dachte ich … hey, warum nicht für ein paar Tage ins Ausland
Erste wichtige Info: In Tschechien braucht man eine Vignette für die Autobahn … und es wird noch viel gebaut im Osten. So brauchte ich für die 150 km zwischen Dresden und Prag länger als gedacht und kam erst spät auf dem Campingplatz an.

Zweite wichtige Info: Mobile Internettarife im Ausland sind noch viel zu teuer. Somit konnte ich Google-Maps-Navigation nicht einsetzten. Doch mit einer Kombination aus “AndNav2″ und “MapDroyd” fühlte ich mich nicht ganz verlohren. Mit diesen kostenlosen Apps für mein Android konnte ich mir das Kartenmaterial komplett herunterladen und somoit offline navigieren … auch wenn ich immer zu Strassenkarten aus Papier als Backup raten würde.
Die Leute auf dem Campingplatz waren sehr freundlich. Mit einem Mix aus Deutsch und Englisch kann man sich verständigen. So hab ich mein WoMo absgestellt und mir zwei 75min Tickets für die Tram gekauft. Das Internet und der Lonley Planet halfen mir meinen Abend zu planen. Ich entschloss mich die Reise vom Süden ganz in den Norden von Prag zum Cross-Club auf mich zu nehmen. Die Tram 14 führte mich vom Camping-Platz gleich ganz in die Nähe des Clubs … auch wenn ich ganze 30 Minuten unterwegs war. Da auch am Wochenende nach 24 Uhr nur Nachtbusse fahren, war mein Plan erst wieder gegen 4 Uhr mit der Tram zurück zu fahren. Und es hat sich gelohnt

Es gab zwei Dancefloors … im grossen wurde klassischer Club-Techno gespielt. Die Deko war super … Cyberpunk-Industrial … die eine Wand war voll mit alten Mainboards. Die Leute waren sehr entspannt und der eine DJ trug sogar ein Berlin-T-Shirt. Dass ich am richtigen Platz war an diesem Samstag-Abend merkte ich, als die kleine Tanzfläche im Keller in Fahrt kam. Dort lief ne ganz gute Minimal-House-Auslese und die Stimmung war ausgelassen und familiär.
Den nächsten Morgen konnte ich dann die fantastische Lage des Campingplatzes geniessen. Südlich auf einer Halbinsel gelegen, stand ich direkt mit Blick auf die Moldau
WOW! … jetzt im Herbst waren noch einige Plätze frei … doch im Sommer sollte man hier reservieren. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Da die Nacht lang war … war der Sonntag zum ausspannen. Abends gings noch in die Altstadt von Prag. Im Cafe-Cafe gibts eine gute Internetanbindung und es lässt sich ganz entspannt am Laptop arbeiten. Um 23 Uhr wird aber geschlossen … was mir allerdings ganz recht war, denn diesemal wollte ich nicht die Nacht durchmachen und habe die letzte Tram zum Campingplatz genommen.
Am Montag machte ich mich auf die Suche nach dem Locus-CoWorking-Space im Prager Zentrum. Gleich in der Nähe vom Wenzelsplatz. Am Eingang nur ein kleines Schild und die Tür zum Treppenhaus war ein kleines Hindernis. Hinweis: Die Klingel befindet sich am Tor zur Strasse … am Treppenhauseingang sucht man vergebens, auch wenn das Tor meistens offen steht.

Im dritten Stock erwartet dann einen ein gut eingerichtes Büro mit netten Menschen. Will Bennis der Manager gab mir eine Führung und es machte alles einen guten Eindruck. Klein aber fein. Einen Arbeitsplatz kann man z.B. für eine Woche mieten … mitten im Zentrum in Prag.

Danach gings per Audio-Walk an den Sehenswürdigkeiten von Prag vorbei. Die Tour von Walki-Talki erfüllte zwar die Basics …. doch die angekündigten Insidertipps waren das nicht. Dennoch habe ich mal meine 10 Jahre alten Eindrücke von Prag aufgefrischt.


Abends gings dann noch ins mir wärmstens empfohlende U Fleku … ein traditionelles Brauhaus in Prag. Dort traf ich ein amerikanisches Pärchen, die grad auf ihrem Verlobungs-Euro-Trip waren und aus gegeben Anlass spielte die Drei-Mann-Kapelle für unseren Tisch dann “Country Roads”. Schnell verging dann auch der letzte Abend in Prag und den nächsten Mittag machte ich mich auf die Heimreise … zurück nach Berlin. Doch für den Sommer kann man sich den Campingplatz auf jeden Fall merken. Auf der Halbinsel gibts neben Yachtclubs auch noch andere verlockende Angebote … von der tollen Aussicht mal ganz abgesehen.


QR Code Pairing Demo
15 September 2010
Hey … ich habe ne gute Review meiner QR Code Pairing Demo bekommen.
tagmotion.de: QR-Code Fernbedienung – Mobile Tagging 2.0
Zu 50% im Geekmobil produziert mit Blick auf den Templiner See
Berliner Umland
10 September 2010
Bevor es zu kalt wird, hab ich die Gelegenheit nochmal genutzt und mich auf eine kleine Tour ins Berliner Umland begeben. Absolut erwähnenswert ist hierbei der Campingpark Sanssouci zu Potsdam!
Es hat zwar seinen Preis 20,90 EUR/Nacht, doch die sind es wert. Ich hatte aus dem Fenster Blick auf den Templiner See. Und so liess es sich verhorangend arbeiten. Einzig das WLAN weht an dieser Stelle nur selten in ausreichender Stärke in mein Mobil herüber … aber zum Glück hab ich mein mobiles Internet ja dabei. 3G Empfang war vorhanden (2 Balken).
Zur Erholung kann man am Templiner See entlang wandern und so manche schöne Stellen entdecken. Aber auch auf dem Platz selber gibt es einen kleinen Badestrand.
Im September ist es leider schon zu kalt, um draussen zu arbeiten. Doch im Sommer bietet der Campingplatz einen hervorragenden Laptoparbeitsplatz mit Steckdose, WLAN und Blick auf den See. Auf dem Foto leider etwas dunkel.
Auch erfrischend der durchgängige Humor auf dem Gelände
Danach bin ich noch weiter an die Havel.
Der Campingplatz neben dem Strandbad Ketzin ist zwar etwas rustikaler … aber für den nächsten Sommer auf jeden Fall einen Ausflug wert.
An der Havelpromenade an der Schiffsanlegerstelle hab ich eine interessante Parkmöglickeit entdeckt … fragt sich nur, ob der Privatbesitzer das duldet.
Denn an den schönsten Plätzen an der Havel finden sich leider solche Schilder … man ist also nicht überall willkommen.
Monitor beleuchtet Schweinegrippe
19 Juni 2010
Endlich auch in den Mainstream-Medien eine Aufarbeitung der WHO-Verbindungen zur Pharmaindustrie:
ARD-Monitor: Milliardengrab Schweinegrippe: Wer steuerte die WHO? (Video)
Wie kauft man sich eine Pandemie?
7 Juni 2010
Jetzt kommt endlich Licht in die Sache, warum die WHO die Schweinegrippe so schnell zu einer Pandemie erklärt hat:
The report, published in the British Medical Journal, found World Health Organisation (WHO) guidelines on the use of medicine to treat the virus were prepared by experts who had received consulting fees from the top two manufacturers of the drugs – Roche and GlaxoSmithKline.
The WHO’s decision to name the flu a “pandemic” is also coming under scrutiny from European investigators, and stands accused of exaggerating the dangers of the H1N1 outbreak, which emerged in April last year.
Die Entscheider standen der Pharmaindustrie näher als bisher von der WHO zugegeben. Zwei von den Wissenschaftlern, welche die Pademieempfehlung aussprachen, bekamen Beratungsgelder aus der Industrie.
Quelle: Aljazeera.net / Report: WHO overstated H1N1 threat
Ein kleiner Veranstaltungs-Tipp zu diesem Thema:
05.07.2010 in Berlin: Pandemie als Geschäftsmodell? – Lehren aus der Schweinegrippe (Bündnis90 / Die Grünen)
Schweinegrippe – ein Nachruf
2 April 2010
Wenn die Sau durchs Dorf getrieben ist, dann passiert danach oft wenig … wie sich Leute die Schuld zuschieben ist ja auch nicht wirklich spannend. Zur Schweinegrippe hat die Tagesschau aber eine Nachbetrachtung angestellt:
Die Katastrophe nach der Pandemie
Diskussion über die Sicherheit des Impfstoffes. Insbesondere die Verstärkersubstanzen, die sogenannten Adjuvanzien, standen in der Kritik. Die dafür verantwortlichen Behörden hatten dem nichts entgegenzusetzen – außer der stetigen Versicherung der Impfstoff sei sicher. Daran entzündet sich nun Antes Hauptkritik. Ehrlicherweise hätte man den Impfstoff nicht als sicher, sondern nur als unbedenklich einstufen müssen. Der Grund: In so kurzer Zeit ist völlig unmöglich, ausreichend Daten für gesicherte Testergebnisse zu erlangen. Hätten das die Verantwortlichen klar zugegeben, wären nicht Millionen von Menschen monatelang verunsichert worden.
Als Konsequenz sollten Behörden lernen, dass sie möglichst ehrlich mit ihren Informationen sind. Die Begründung “wir müssen hier alles sicher reden, damit keine Panik ausbricht” (Sicherheitssimulation) funktioniert nicht und wirkt kontraproduktiv.
Zur Panikmache der WHO gibts übrigens auch ein Bericht auf tagesschau.de:
WHO lässt sich selbst überprüfen
Ihr wird unter anderem vorgeworfen, die Gefahrdung durch das auslösende H1N1-Virus übertrieben zu haben. Andere Kritiker sehen eine zu enge Verbindung der WHO zu internationalen Pharmaunternehmen. Die WHO bestreitet diese Vorwürfe.
Ist das bei der WHO wie beim Kölner U-Bahn-Bau? Man kontrolliert sich selbst?! Meine ehrliche Meinung: Da hat jemand bei der WHO an der Panikmache gut verdient, seinen goldenen Fallschirm gepackt und wenn er jetzt von seinen Kollegen “gefeuert” wird … schlürft er oder sie irgendwo in der Sonne Cocktails. Damit Prost … auf 1 Jahr Schweinegrippe.
Eine Währungsreform wird kommen?!?
30 März 2010
UiUiUi … was vor nem Jahr nur in den dunklen Ecken des Internets gemunkelt wurde, bespricht jetzt sogar der MDR in seinem Mittagsmagazin. Autor Michael Grandt sieht eine Währungsreform aufgrund der deutschen Staatsverschuldung unausweichlich.
Ard.de: Staatsverschuldung – Wie bankrott ist Deutschland? (Video, 7 Min)
Wenns kommt, kann zumindest keiner sagen, er hätte es nicht gewusst
Piraten bei der BITKOM angekommen
10 Februar 2010
Ein lesenswerter Auszug aus dem Grusswort der “BITKOM-infoline 01-2010″ von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer (Präsident BITKOM):
So viel IT war in der Politik noch nie: Zwei Prozent Wählerstimmen für die Piratenpartei bei der jüngsten Bundestagswahl haben genügt, um die etablierten Parteien massiv aufzurütteln. Der Zuspruch für die Piratenpartei macht deutlich, dass die bisherige Internet-Politik Lücken hat und es an Kompetenzvertrauen in die Entscheidungsträger fehlt. Große Teile der Bevölkerung erwarten, dass Themen wie Internet-Sperren, Online-Durchsuchungen, Kommunikations-Überwachung und Urheberrecht öffentlich breiter diskutiert und mit mehr Sachverstand und Fingerspitzengefühl angepackt werden. 60 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass die Internet-Politik in der neuen Legislaturperiode ein wichtiges Thema sein soll.
Jetzt sind die Themen der Piratenpartei also auch in der IT-Lobby angekommen und werden ernst genommen. Das zeigt auch die Rede von Dr. Christian Stöcker (stellv. Leiter von Spiegel Online-Netzwelt) auf dem Bitkom Forum Kommunikations- und Medienpolitik am 8. Februar 2010 in Berlin:
Christian Stöcker: “Die Vorteile des freien Netzes überwiegen seine Nachteile” from Carta on Vimeo.
Arbeit 2.0
26 Januar 2010
Am 4. März erscheint das neue Buch von Tim Cole “Unternehmen 2020 – Das Internet war erst der Anfang“. 1997 habe ich den Autor bereits als Schülerreporter für die Hildesheimer Allgemeine Zeitung zum Thema Internet interviewt – jetzt durfte ich einen kleinen Vorab-Blick in sein neues Werk werfen.
Mich hat dabei vorallem das Kapitel “Arbeit 2.0″ interessiert. Hier wird das mobile Internet der klare Taktgeber laut Cole. “Always Online” ist das Zauberwort. Viele Experten die Cole interviewt hat, sehen in “Videopräsenz” eine grosse Zukunft – das reduziert Reisekosten und schont das Klima.
Projektarbeit wird zunehmen, sich mehr und mehr über das Internet organisieren und der Arbeitsfortschritt dokumentiert sich im Job-Wiki. Das ganze Vorm- Rechner-Sitzen führt aber nicht zur Vereinsamung, sondern in “Coworking Areas” trifft man sich zum Arbeiten, Austauschen und Netzwerken – quasi eine grosse Arbeitsplatz-WG. Dass das funktionieren kann zeigt z.B. das Betahaus (Berlin/Kreuzberg) oder das Studio70 (Berlin/Neuköln).
In vielen Punkten beschreibt Cole eine Arbeitswelt, wie ich sie selbst bereits erlebt habe oder mir in naher Zukunft gut vorstellen kann. Das Buch ist an Unternehmer gerichtet, die sich ein Bild von der Zukunft machen wollen. Aber die Erwartungen nicht zu hoch schrauben: Es enthält keine Anleitung, sondern viele Perspektiven – diese lohnen sich aber.
Den letzten Satz des Kapitels mit Bezug auf das mobile Arbeiten fand ich besonders schmeichelhaft … “Die Pioniere zeigen den Weg, der Rest der Menschheit folgt ihnen” … also alle den Sommer 2010 den Laptop einpacken und ab an den (Spree)Strand – die Zukunft hat begonnen

Aber ein ganz wichtiger Tipp: Der Laptop braucht ein sehr helles Display … sonst sieht man bei der grellen Sonne nix auf dem Bildschirm.
Klimawandel-Skepsis in Deutschland scheint zu wachsen
12 Januar 2010
Der MDR greift das Thema Klimawandel wieder auf:
FAKT ist …!: Bilderbuchwinter – Was ist dran am Klimawandel? (Video, 44 min)
Meine Kommentare zu der Sendung:
- Interessant … hier werden Klimawandel-Skeptiker mal nicht gleich als Spinner dargestellt.
- Die Zuschauerzuschriften zeigen einen Trend zur Speksis gegenüber dem angeblichen Klimakiller Co2
- Klima-Aktivisten warnen jetzt vor dem Skeptiker-Hype … komisch zuvor war der Hype um den Klimaschutz kein Problem.












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