Monitor beleuchtet Schweinegrippe

Endlich auch in den Mainstream-Medien eine Aufarbeitung der WHO-Verbindungen zur Pharmaindustrie:

ARD-Monitor: Milliardengrab Schweinegrippe: Wer steuerte die WHO? (Video)

Wie kauft man sich eine Pandemie?

Jetzt kommt endlich Licht in die Sache, warum die WHO die Schweinegrippe so schnell zu einer Pandemie erklärt hat:

The report, published in the British Medical Journal, found World Health Organisation (WHO) guidelines on the use of medicine to treat the virus were prepared by experts who had received consulting fees from the top two manufacturers of the drugs – Roche and GlaxoSmithKline.

The WHO’s decision to name the flu a “pandemic” is also coming under scrutiny from European investigators, and stands accused of exaggerating the dangers of the H1N1 outbreak, which emerged in April last year.

Die Entscheider standen der Pharmaindustrie näher als bisher von der WHO zugegeben. Zwei von den Wissenschaftlern, welche die Pademieempfehlung aussprachen, bekamen Beratungsgelder aus der Industrie.

Quelle: Aljazeera.net / Report: WHO overstated H1N1 threat

Ein kleiner Veranstaltungs-Tipp zu diesem Thema:

05.07.2010 in Berlin: Pandemie als Geschäftsmodell? – Lehren aus der Schweinegrippe (Bündnis90 / Die Grünen)

Schweinegrippe – ein Nachruf

Wenn die Sau durchs Dorf getrieben ist, dann passiert danach oft wenig … wie sich Leute die Schuld zuschieben ist ja auch nicht wirklich spannend. Zur Schweinegrippe hat die Tagesschau aber eine Nachbetrachtung angestellt:

Die Katastrophe nach der Pandemie

Diskussion über die Sicherheit des Impfstoffes. Insbesondere die Verstärkersubstanzen, die sogenannten Adjuvanzien, standen in der Kritik. Die dafür verantwortlichen Behörden hatten dem nichts entgegenzusetzen – außer der stetigen Versicherung der Impfstoff sei sicher. Daran entzündet sich nun Antes Hauptkritik. Ehrlicherweise hätte man den Impfstoff nicht als sicher, sondern nur als unbedenklich einstufen müssen. Der Grund: In so kurzer Zeit ist völlig unmöglich, ausreichend Daten für gesicherte Testergebnisse zu erlangen. Hätten das die Verantwortlichen klar zugegeben, wären nicht Millionen von Menschen monatelang verunsichert worden.

Als Konsequenz sollten Behörden lernen, dass sie möglichst ehrlich mit ihren Informationen sind. Die Begründung “wir müssen hier alles sicher reden, damit keine Panik ausbricht” (Sicherheitssimulation) funktioniert nicht und wirkt kontraproduktiv.

Zur Panikmache der WHO gibts übrigens auch ein Bericht auf tagesschau.de:

WHO lässt sich selbst überprüfen

Ihr wird unter anderem vorgeworfen, die Gefahrdung durch das auslösende H1N1-Virus übertrieben zu haben. Andere Kritiker sehen eine zu enge Verbindung der WHO zu internationalen Pharmaunternehmen. Die WHO bestreitet diese Vorwürfe.

Ist das bei der WHO wie beim Kölner U-Bahn-Bau? Man kontrolliert sich selbst?! Meine ehrliche Meinung: Da hat jemand bei der WHO an der Panikmache gut verdient, seinen goldenen Fallschirm gepackt und wenn er jetzt von seinen Kollegen “gefeuert” wird … schlürft er oder sie irgendwo in der Sonne Cocktails. Damit Prost … auf 1 Jahr Schweinegrippe.

Eine Währungsreform wird kommen?!?

UiUiUi … was vor nem Jahr nur in den dunklen Ecken des Internets gemunkelt wurde, bespricht jetzt sogar der MDR in seinem Mittagsmagazin. Autor Michael Grandt sieht eine Währungsreform aufgrund der deutschen Staatsverschuldung unausweichlich.

Ard.de: Staatsverschuldung – Wie bankrott ist Deutschland? (Video, 7 Min)

Wenns kommt, kann zumindest keiner sagen, er hätte es nicht gewusst ;)

Piraten bei der BITKOM angekommen

Ein lesenswerter Auszug aus dem Grusswort der “BITKOM-infoline 01-2010″ von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer (Präsident BITKOM):

So viel IT war in der Politik noch nie: Zwei Prozent Wählerstimmen für die Piratenpartei bei der jüngsten Bundestagswahl haben genügt, um die etablierten Parteien massiv aufzurütteln. Der Zuspruch für die Piratenpartei macht deutlich, dass die bisherige Internet-Politik Lücken hat und es an Kompetenzvertrauen in die Entscheidungsträger fehlt. Große Teile der Bevölkerung erwarten, dass Themen wie Internet-Sperren, Online-Durchsuchungen, Kommunikations-Überwachung und Urheberrecht öffentlich breiter diskutiert und mit mehr Sachverstand und Fingerspitzengefühl angepackt werden. 60 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass die Internet-Politik in der neuen Legislaturperiode ein wichtiges Thema sein soll.

Jetzt sind die Themen der Piratenpartei also auch in der IT-Lobby angekommen und werden ernst genommen. Das zeigt auch die Rede von Dr. Christian Stöcker (stellv. Leiter von Spiegel Online-Netzwelt) auf dem Bitkom Forum Kommunikations- und Medienpolitik am 8. Februar 2010 in Berlin:

Christian Stöcker: “Die Vorteile des freien Netzes überwiegen seine Nachteile” from Carta on Vimeo.

Arbeit 2.0

Am 4. März erscheint das neue Buch von Tim ColeUnternehmen 2020 – Das Internet war erst der Anfang“. 1997 habe ich den Autor bereits als Schülerreporter für die Hildesheimer Allgemeine Zeitung zum Thema Internet interviewt – jetzt durfte ich einen kleinen Vorab-Blick in sein neues Werk werfen.

Mich hat dabei vorallem das Kapitel “Arbeit 2.0″ interessiert. Hier wird das mobile Internet der klare Taktgeber laut Cole. “Always Online” ist das Zauberwort. Viele Experten die Cole interviewt hat, sehen in “Videopräsenz” eine grosse Zukunft – das reduziert Reisekosten und schont das Klima.

Projektarbeit wird zunehmen, sich mehr und mehr über das Internet organisieren und der Arbeitsfortschritt dokumentiert sich im Job-Wiki. Das ganze Vorm- Rechner-Sitzen führt aber nicht zur Vereinsamung, sondern in “Coworking Areas” trifft man sich zum Arbeiten, Austauschen und Netzwerken – quasi eine grosse Arbeitsplatz-WG. Dass das funktionieren kann zeigt z.B. das Betahaus (Berlin/Kreuzberg) oder das Studio70 (Berlin/Neuköln).

In vielen Punkten beschreibt Cole eine Arbeitswelt, wie ich sie selbst bereits erlebt habe oder mir in naher Zukunft gut vorstellen kann. Das Buch ist an Unternehmer gerichtet, die sich ein Bild von der Zukunft machen wollen. Aber die Erwartungen nicht zu hoch schrauben: Es enthält keine Anleitung, sondern viele Perspektiven – diese lohnen sich aber.

Den letzten Satz des Kapitels mit Bezug auf das mobile Arbeiten fand ich besonders schmeichelhaft … “Die Pioniere zeigen den Weg, der Rest der Menschheit folgt ihnen” … also alle den Sommer 2010 den Laptop einpacken und ab an den (Spree)Strand – die Zukunft hat begonnen :)

Arbeiten am Strand

Aber ein ganz wichtiger Tipp: Der Laptop braucht ein sehr helles Display … sonst sieht man bei der grellen Sonne nix auf dem Bildschirm.

Klimawandel-Skepsis in Deutschland scheint zu wachsen

Der MDR greift das Thema Klimawandel wieder auf:

FAKT ist …!: Bilderbuchwinter – Was ist dran am Klimawandel? (Video, 44 min)

Meine Kommentare zu der Sendung:

  • Interessant … hier werden Klimawandel-Skeptiker mal nicht gleich als Spinner dargestellt.
  • Die Zuschauerzuschriften zeigen einen Trend zur Speksis gegenüber dem angeblichen Klimakiller Co2
  • Klima-Aktivisten warnen jetzt vor dem Skeptiker-Hype … komisch zuvor war der Hype um den Klimaschutz kein Problem.

GEZ 2.0 oder Geldverdienen mit Podcasting

Starten wir mit ein paar Fakten:

  • Podcasting ist ein wichter Distributionskanal für den Rundfunk geworden … insbesondere den öffentlich-rechtlichen. Mit Blick in die Zukunft sogar ein Hoffnungsträger für die junge Zielgruppe.
  • Die Downloadzahlen steigen.
  • Die Zuhörer und -schauerzahlen steigen.
  • Die privaten und unkommerziellen Podcasts in Deutschland halten sich tapfer: Zwar auf geringer Anzahl – dafür aber auf erstaunlich hoher Qualität.
  • Die Anzahl der Angebote der öffentlich-rechtlichen Podcasts in Deutschland sind kontinuierlich auf mehrere Hundert angestiegen.

Wenn man den privaten und unkommerziellen Podcastern genauer zuhört, dann hört man oft die gemeinschaftliche Frage:

Wie kann ich mit Podcasting Geld verdienen?

Solche unabhängigen Medien zu produzieren ist nicht ohne Mühe. Für die meisten Podcaster ist es ein leidschaftliches Hobby. Sie träumen davon ihr Hobby zum Beruf zu machen … doch den wenigsten ist dies bisher gelungen. Warum?

Es existiert in Deutschland so gut wie kein Markt für:

  1. Werbespots in Podcasts
  2. Sponsoring eines Podcasts
  3. Podcast als Bezahlinhalt

Weder der Nutzer noch die Werbeindustrie ist bereit den Podcaster zu entlohnen. Die Versuche von freiwilligen Spendenaufrufen zeigen nur bedingt eine Wirkung … leben kann da kaum ein Podcaster von. Und es entstehen erst recht kein neuen Jobs.

Für die öffentlich-rechtlichen Podcasts sieht dieses jedoch anders aus. Die GEZ sammelt Geld ein und vergibt es an die Sendeanstalten … das halte ich für ein sehr sinnvollen Einsatz meines GEZ-Beitrags. Ganz im Sinne des Bildungsauftrag … denn Podcasts haben einen hohen Wortanteil: Informationen, Analysen, Gespräche, ….

2009 geisterte mir immer wieder folgende Frage durch den Kopf:

Warum gibt es keine Möglichkeit, die private und unkommerzielle Podcaster in Deutschland mit über die GEZ zu finanzieren?

Viele Podcasts in Deutschland ergänzen den öffentlich-rechtlichen Auftrag vorzüglich:

  • unabhängige Informationen
  • Bildungsauftrag
  • hier und da ein wenig Boulevard
  • Kunst und Unterhaltung

Und das trifft nicht nur für Podcasts zu … auch viele anderen privaten und unabhängige Medien, die über das Internet verteilt werden erfüllen diese Kriterien: YouTube, Streaming, etc.

Wäre eine Finanzierung über die GEZ überhaupt möglich?

Die GEZ ist im Umbruch. 2010 soll die zeitgemässe Form der GEZ-Finanzierung neu besprochen werden. Eine Reform? Das ist zu begrüssen …. denn schliesslich sehen viele junge Menschen kein TV mehr. Ein Laptop mit Internet reicht vielen mittlerweile aus. Das kenne ich von mir … aber auch Viele Freunde und Bekannte bestätigen mir den Fakt: Ein Laptop reicht aus.

Dazu eine weitere Beobachtung 2009: Auch die letzten und hartnäckigsten Handyverweigerer geben langsam auf … ein Handy hat nun wirklich so gut wie jeder. Und jedes Mobiltelefon kann SMS verschicken. Was aber die GEZ auch rausgefunden hat: Jedes Mobiltelefon wäre mittlerweile (zumindest theoretisch) im Stande Daten aus dem Internet zu empfangen … auch wenn man keinen Internettarif gebucht hat oder nur eine PraPaid-Karte hat.

Dadurch, dass ich mich das letzte Jahr intensiv mit SMS und Abstimmungen beschäftigt habe, frage ich mich des öfteren:

Wenn ich schon GEZ zahle, möchte ich auch ein wenig Einfluss auf die Verteilung dieses Geld haben … das könnte man z.B. über Voting per SMS machen.

Es wäre doch cool, wenn ich einen Podcaster, ein Videochannel auf YouTube oder einem Online-Radio meine Unterstützung per SMS geben könnte.

  • Ich würde mich gut fühlen, weil ich mehr Kontrolle und Einsflussnahme auf die Verteilung meines GEZ-Anteils habe – Partizipation!
  • Die GEZ passt sich dem verändernden Kundenbedürfnis an und bekommt eine Zukunftsperspektive, die ihrem Grundauftrag gerecht wird.
  • Viele engagierte unabhängige Medienmacher bekommen die Chance aus ihrem Hobby einen Job zu machen – es entstehen Arbeitsplätze.

Der GEZ geht Jahr für Jahr Geld verlohren, da sich die Web2.0-Generation vom TV abwendet. Sie kann jetzt stumpf die Preise erhöhen oder ein tragfähiges Konzept für die Zukunft auf den Tisch legen.

Meine Wunsch für 2010: Lasst die Zuschauer abstimmen … mehr Mitbestimmung ist per SMS bereits heute möglich. Das gebührenfinanzerte Modell hat lange gut funktioniert … mit ein wenig GEZ 2.0 kann es auch im Internetzeitalter weiterhin gut funktionieren.

Wer gerne mit mir weiter in diese Richtung denken will, ist dazu gerne eingeladen … mir scheint die Idee gar nicht so dumm … am besten eine eMail an christian(ät)mfrage.de

Climategate – der Zwischenstand

Besser kann man die politische Situation zum Klima nicht zusammenfassen … die Jungs rocken!

I want to believe!

Egal ob nun Space Portal, eine Rakete ausser Kontrolle oder einfach nur eine wahnsinnig coole Lasershow … es gibt tolle Bilder und Videos einer Lichterscheinung über Norwegen ….

… laut offiziellen Aussagen aus zweiter Hand soll Russland dies mit einer ausser Kontrolle geratenen Langstreckenrakete erklärt haben. Ich tippe auf die Lasershow … oder vielleicht sind wir doch nicht allein im Universum ;)

Klima-Skeptiker im Medienfokus

Mich freut es ja, dass man sich nun auch in den grossen Medien hier in Deutschland mit den Fragen der Klima-Skeptiker beschäftigt. Zwar werden im Magazin “IQ – Wissenschaft und Forschung” von Bayern2 alle Skeptiker etwas stark in einen Topf geworfen, aber zumindest geht man ihren Fragen nach.

Bayern2: Alles falsch – die Argumente der “Klimaskeptiker” (Audio, ca. 30min)

Hörenswert! Dass es allerdings keine Wissenschaftler gibt, welche den Klimawandel in Frage stellen ist falsch. Es existiert eine Petition von über 30.000 Menschen mit wissenschaftlichen Abschlüssen, die den C02 als entscheidenden Klimafaktor anzweifelt.

30,000 scientists reject warming chicken-littleism of the IPCC

Der Artiel oben beschäftigt sich ganz richtig damit, dass all diese 30.000 Unterschriften nicht von Klima Experten stammen … sondern auch einfach viele Bachelor- und Masterabschlüsse darunter sind. Es lässt sich jetzt also genüsslich über die Qualität von Wissenschaft und ihren Beschlussgremien diskutieren.

Zur Erinnerung: Wenn die Medien sich auf die Einigkeit der Wissenschaft berufen, beziehen sie sich auf einen Beschluss von 2.000 Wissenschaftlern welche im Rahmen der UN (IPCC) das CO2 als das Klima-Problem bestätigen … und nach Medienaussagen die höchsten wissenschaftlichen Ansprüche erfüllen.

Doch auch beim Beschluss der IPCC gab es im Gremium Experten aus “klimaverwandten” Forschungsgebieten. Die Zahlen lassen sich also nicht einfach so vergleichen … doch nach einer klaren Einigkeit in der Wissenschaft sieht das für mich nicht aus. Wie steht es also um die Daten, auf die sich die etablierte Forschung bei ihren Hochrechnungen beruft?

HR2 der Tag fragte nach den Daten, auf welche sich die Forschungen der UN bzw. IPCC stützen.

hr2: Wir sind Klima – Kopenhagen und der innere Schweinehund (Audio)

Hier musste der befragte Forscher einräumen, dass nicht alle Daten auf denen die Klima-Hochrechnungen beruhen, publiziert werden können. An Teilen der Daten gäbe es Rechte von privaten Forschungsaufträgen, welche eine Veröffentlichung nicht möglich machen. Wie bitte?!?

Da wird den Skeptikern unwissenschaftlichkeit vorgeworfen und dann liegen bei den offiziellen Forschungen auf die sich die UN bei der Klimaerwärmung beruft nicht alle Daten offen!?!

Und warum kauft die UN die Rechte an den Daten nicht einfach – wichtig genug sind diese doch?!? Also ganz so sauber hört sich das für mich nicht an … da bleibe ich skeptisch und frage mich, wie Forschung, deren Ergebnisse nicht öffentlich überprüft werden können, durch die harten Peer-Review-Prozesse der IPCC gekommen ist.

Und wenn man folgenden Berichten glauben darf, wurden sogar Forschungsdaten “zerstört” bzw. sind “verloren gegangen”, weil es nicht genug Speicherplatz gab:

Quelle: Govt-Funded Research Unit Destroyed Original Climate Data

In mid-August the University of East Anglia’s Climate Research Unit (CRU) disclosed that it had destroyed the raw data for its global surface temperature data set because of an alleged lack of storage space.

Die CRU ist das Forschungsinstut, von dem erst kürzlich die gehakten eMail aufgetaucht sind, in denen es heissen soll, dass mit den Daten getrickst wurde (Tagesschau berichtete).

Also wie gesagt … CO2-Reduktion ja, viele wissenschaftliche Daten sprechen für die Gefahr von einem zu hohen CO2-Anteil in der Atmosphäre … aber es gibt Fragen zu dem Thema, die noch nicht ausreichend beantwortet wurden. Liebe Journalisten … bitte noch etwas mehr Tiefgang.

Schweinegrippe-Skeptiker jubeln

Die Tagesschau berichtet:

Schweinegrippe-Impfstoff soll teilweise ins Ausland verkauft werden

Die Schweinegrippe-Skeptiker haben ihre Marktmacht bewiesen. Wie die Grippe ausgeht? …. ja das scheint momentan eher glimpflich zu enden und wohl bald aus den Medien verschwunden sein. Die Pharma hat auf jeden Fall ihren Sale mit der Pandemie gemacht … und wir als Bürger bleiben auf den Kosten sitzen.

Auch wenn dieser Experte manchmal etwas daneben lag, hat er doch bereits sehr früh viele zutreffende Voraussagen gemacht … Respekt :)

Coke, Cars & Sex

Adam Curry berichtet in NoAgenda #154 über das kommende Treffen Welt-Klimatreffen in Kopenhagen. Und es scheint eine sehr angenehme Veranstaltung zu werden – laut Curry:

* CocaCola sorgt für die Drinks
* Chrysler spendiert Freifahrten in ihren Elektroautos
* … und der Rotlichtbezirk bietet free Sex.

Das mit dem Sex mag eine etwas schmierige Werbe-Kampange sein … die Hintergründe sind unklar. Aber die Global-Player rühren die Werbetrommel in Kopenhagen … das sollte uns genau hinschauen lassen, was dort passiert.

Eine andere – viel sympathischere Art – auf den Event in Kopenhagen hinzuweisen haben diese beiden Jungs:

Auch wenn sich die Wissenschaft nicht einig scheint … 350 millionstel eines Gramms CO2 in der Atmosphere scheint ein interessanter Richtwert. Den können wir auch ohne eine Börse für CO2-Emissionen erreichen, oder?

Aufatmen bei Internetzensur

Also beim Thema Internetzensur scheint es sich nun deutlich zu entspannen.

Im Koalitionsvetrag wurde das Gesetz erstmal für ein Jahr auf Eis gelegt und es gilt die Devise “Löschen statt Sperren”.

In der Wirtschaft hält man das Internetsperrgesetz bereits für gescheitert und die Provider beklagen sich über die Fehlinvestition von meheren Millionen Euro, welche sie bereits für Internet-Filtertechnik ausgegeben haben.

Jetzt hat auch Ursula von der Leyen die Position von der Familienministerin zur Arbeitsministerin gewechselt. Ihre Nachfolgerin Kristina Köhler scheint um einiges sensibler für Privatsspäre und Rechtsstaatlichkeit zu sein als ihre Vorgängerin.

Die neue Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger steht nicht hinter dem Gesetz so wie ihre Vorgängerin Zypries und hält die Fahne hoch für Bürgerrechte.

Die Zeichen stehen also gut, dass in einem Jahr die Politik ihr Gesicht wahren kann und das Gesetz komplett fallen lässt – wär hätte das gedacht unter einer schwarz-gelben Regierung. Auf jeden Fall scheint der Wahlerfolg der Piraten der etablierten Politik klar gemacht zu haben, dass man das Internet nicht einfach so kaputt-regulieren kann. :)

Einmal Star und zurück

ZAPP das Medienmagazin berichtet über Casting-Shows wie DSDS oder Topmodel … darunter ein Interview mit Ex-Superstar Martin Kesici.

Ausbeutung: Casting-Idole und ihre Wirkung (Video 7 Min)

Eigentlich nichts neues … aber gut es nochmal so deutlich zu hören: Es ist alles inszeniert – für die Quote.

Passend dazu nochmal die Massiven Töne mit “Chartbreaker” aus dem Jahr 1999 – in den letzten 10 Jahren hat sich also nicht viel geändert: