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	<title>geekMobil.de &#187; podcasting</title>
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		<title>GEZ 2.0 oder Geldverdienen mit Podcasting</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 17:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[podcasting]]></category>

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		<description><![CDATA[Starten wir mit ein paar Fakten: Podcasting ist ein wichter Distributionskanal für den Rundfunk geworden &#8230; insbesondere den öffentlich-rechtlichen. Mit Blick in die Zukunft sogar ein Hoffnungsträger für die junge Zielgruppe. Die Downloadzahlen steigen. Die Zuhörer und -schauerzahlen steigen. Die privaten und unkommerziellen Podcasts in Deutschland halten sich tapfer: Zwar auf geringer Anzahl &#8211; dafür [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Starten wir mit ein paar Fakten:</strong></p>
<ul>
<li>Podcasting ist ein wichter Distributionskanal für den Rundfunk geworden &#8230; insbesondere den öffentlich-rechtlichen. Mit Blick in die Zukunft sogar ein Hoffnungsträger für die junge Zielgruppe.</li>
<li>Die Downloadzahlen steigen.</li>
<li>Die Zuhörer und -schauerzahlen steigen.</li>
<li>Die privaten und unkommerziellen Podcasts in Deutschland halten sich tapfer: Zwar auf geringer Anzahl &#8211; dafür aber auf erstaunlich hoher Qualität.</li>
<li>Die Anzahl der Angebote der öffentlich-rechtlichen Podcasts in Deutschland sind kontinuierlich auf mehrere Hundert angestiegen.</li>
</ul>
<p>Wenn man den privaten und unkommerziellen Podcastern genauer zuhört, dann hört man oft die gemeinschaftliche Frage:</p>
<p><strong>Wie kann ich mit Podcasting Geld verdienen?</strong></p>
<p>Solche unabhängigen Medien zu produzieren ist nicht ohne Mühe. Für die meisten Podcaster ist es ein leidschaftliches Hobby. Sie träumen davon ihr Hobby zum Beruf zu machen &#8230; doch den wenigsten ist dies bisher gelungen. Warum?</p>
<p><strong>Es existiert in Deutschland so gut wie kein Markt für:</strong></p>
<ol>
<li>Werbespots in Podcasts</li>
<li>Sponsoring eines Podcasts</li>
<li>Podcast als Bezahlinhalt</li>
</ol>
<p>Weder der Nutzer noch die Werbeindustrie ist bereit den Podcaster zu entlohnen. Die Versuche von freiwilligen Spendenaufrufen zeigen nur bedingt eine Wirkung &#8230; leben kann da kaum ein Podcaster von. Und es entstehen erst recht kein neuen Jobs.</p>
<p>Für die öffentlich-rechtlichen Podcasts sieht dieses jedoch anders aus. Die GEZ sammelt Geld ein und vergibt es an die Sendeanstalten &#8230; das halte ich für ein sehr sinnvollen Einsatz meines GEZ-Beitrags. Ganz im Sinne des Bildungsauftrag &#8230; denn Podcasts haben einen hohen Wortanteil: Informationen, Analysen, Gespräche, &#8230;.</p>
<p>2009 geisterte mir immer wieder folgende Frage durch den Kopf:</p>
<p><strong>Warum gibt es keine Möglichkeit, die private und unkommerzielle Podcaster in Deutschland mit über die GEZ zu finanzieren?</strong></p>
<p>Viele Podcasts in Deutschland ergänzen den öffentlich-rechtlichen Auftrag vorzüglich:</p>
<ul>
<li>unabhängige Informationen</li>
<li>Bildungsauftrag</li>
<li>hier und da ein wenig Boulevard</li>
<li>Kunst und Unterhaltung</li>
</ul>
<p>Und das trifft nicht nur für Podcasts zu &#8230; auch viele anderen privaten und unabhängige Medien, die über das Internet verteilt werden erfüllen diese Kriterien: YouTube, Streaming, etc.</p>
<p><strong>Wäre eine Finanzierung über die GEZ überhaupt möglich?</strong></p>
<p>Die GEZ ist im Umbruch. 2010 soll die zeitgemässe Form der GEZ-Finanzierung neu besprochen werden. Eine Reform? Das ist zu begrüssen &#8230;. denn schliesslich sehen viele junge Menschen kein TV mehr. Ein Laptop mit Internet reicht vielen mittlerweile aus. Das kenne ich von mir &#8230; aber auch Viele Freunde und Bekannte bestätigen mir den Fakt: Ein Laptop reicht aus.</p>
<p>Dazu eine weitere Beobachtung 2009: Auch die letzten und hartnäckigsten Handyverweigerer geben langsam auf &#8230; ein Handy hat nun wirklich so gut wie jeder. Und jedes Mobiltelefon kann SMS verschicken. Was aber die GEZ auch rausgefunden hat: Jedes Mobiltelefon wäre mittlerweile (zumindest theoretisch) im Stande Daten aus dem Internet zu empfangen &#8230; auch wenn man keinen Internettarif gebucht hat oder nur eine PraPaid-Karte hat.</p>
<p>Dadurch, dass ich mich das letzte Jahr intensiv mit SMS und Abstimmungen beschäftigt habe, frage ich mich des öfteren:</p>
<p><strong>Wenn ich schon GEZ zahle, möchte ich auch ein wenig Einfluss auf die Verteilung dieses Geld haben &#8230; </strong><strong>das könnte man z.B. über Voting per SMS machen.</strong></p>
<p>Es wäre doch cool, wenn ich einen Podcaster, ein Videochannel auf YouTube oder einem Online-Radio meine Unterstützung per SMS geben könnte.</p>
<ul>
<li> Ich würde mich gut fühlen, weil ich mehr Kontrolle und Einsflussnahme auf die Verteilung meines GEZ-Anteils habe &#8211; Partizipation!</li>
<li>Die GEZ passt sich dem verändernden Kundenbedürfnis an und bekommt eine Zukunftsperspektive, die ihrem Grundauftrag gerecht wird.</li>
<li>Viele engagierte unabhängige Medienmacher bekommen die Chance aus ihrem Hobby einen Job zu machen &#8211; es entstehen Arbeitsplätze.</li>
</ul>
<p>Der GEZ geht Jahr für Jahr Geld verlohren, da sich die Web2.0-Generation vom TV abwendet. Sie kann jetzt stumpf die Preise erhöhen oder ein tragfähiges Konzept für die Zukunft auf den Tisch legen.</p>
<p><strong>Meine Wunsch für 2010:</strong> Lasst die Zuschauer abstimmen &#8230; mehr Mitbestimmung ist per SMS bereits heute möglich. Das gebührenfinanzerte Modell hat lange gut funktioniert &#8230; mit ein wenig GEZ 2.0 kann es auch im Internetzeitalter weiterhin gut funktionieren.</p>
<p>Wer gerne mit mir weiter in diese Richtung denken will, ist dazu gerne eingeladen &#8230; mir scheint die Idee gar nicht so dumm &#8230; am besten eine eMail an christian(ät)mfrage.de</p>
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		<title>US-Podcast-Patent-Blödsinn</title>
		<link>http://www.geekmobil.de/2009/07/30/us-podcasting-patent-blodsinn/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 03:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[patente]]></category>
		<category><![CDATA[podcasting]]></category>
		<category><![CDATA[Softwarepatente]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist ein Lehrstück, dass Softwarepatente nicht funktionieren &#8230; Patent klingt gut &#8230;. und als Mit-Autor von zwei US-Software-Patenten,  kann ich aus Erfahrung sagen, dass es bei der Gründung eines Unternehmens sowie der Gewinnung von Investmentkapital in der Vergangenheit sehr hilfreich war, auf eine Erfindung einen rechtlichen Anspruch zu haben. Doch das US-Patent Nr 7,568,213 der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dies ist ein Lehrstück, dass Softwarepatente nicht funktionieren &#8230;</em></p>
<p>Patent klingt gut &#8230;. und als Mit-Autor von zwei US-Software-Patenten,  kann ich aus Erfahrung sagen, dass es bei der Gründung eines Unternehmens sowie der Gewinnung von Investmentkapital in der Vergangenheit sehr hilfreich war, auf eine Erfindung einen rechtlichen Anspruch zu haben.</p>
<p>Doch das <a href="http://patft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO2&#038;Sect2=HITOFF&#038;p=1&#038;u=%2Fnetahtml%2FPTO%2Fsearch-bool.html&#038;r=1&#038;f=G&#038;l=50&#038;co1=AND&#038;d=PTXT&#038;s1=VoloMedia&#038;OS=VoloMedia&#038;RS=VoloMedia">US-Patent Nr 7,568,213</a> der Firma VoloMedia, Inc. zeigt wie das Konzept &#8220;Ideen besitzen zu können&#8221; auf lange Sicht zu scheitern droht.</p>
<p><strong>Die Firma besitzt jetzt ein durch das US-Patentamt geblaubigtes und damit rechtsgültiges Patent auf &#8220;Podcasting&#8221;.</strong></p>
<p>Dazu muss man nochmal sagen, dass Podcasting nicht Apple erfunden hat. Es war ein Gemeinschaftsprodukt aus vielen kleinen Ideen, die im Internet ausgetauscht wurden. Massgeblich beteiligt waren daran Dave Winer, Adam Curry, Kevin Marks, Tristan Louis, etc. &#8230; mehr Details sind in der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/History_of_podcasting">History of Podcasting </a>auf Wikipedia zu finden.</p>
<p>Doch genau dies hat das US-Patentamt einfach ignoriert. Ein US-Patent braucht von der Einreichung bis zur Genehmigung normalerweise ca. 2-3 Jahre, mittlerweile etliche mehr. In dieser Zeit soll das Patentamt prüfen, ob es sich wirklich um eine &#8220;Neue Erfindung&#8221; handelt oder die eingereichte Idee &#8211; zum Einreichugsdatum &#8211; längst bekannt war.</p>
<p>Das Patent der Firma VoloMedia, Inc. wurde im November 2003 eingereicht. Bereits im Oktober 2000 wurde die technische Grundidee von Podcasting das &#8220;Enclosure Element im RSS-Feed&#8221; von Tristan Louis vorgeschlagen und im Internet öffentlich dokumentiert. Und Mitte 2003 gab es bereits die ersten regelmässigen Podcasts im Internet &#8230; auch wenn der Begriff &#8220;Podcast&#8221; erst später kam. Als die Prüfung vom Patentamt 2008 (nach 8 Jahren!) abgeschlossen wurde, war Podcasting bereits in aller Welt bekannt und sogar ein offizielles Wort im New Oxford American Dictionary.</p>
<p>Zwar taucht das Wort Podcast nicht direkt im Patent auf, doch es beschreibt das gleiche technische Prinzip &#8230; frei übersetzt: <em>Episodenartiges Medium zum automatischen herunterladen über das Internet</em></p>
<p>So abtrakt werden meist Software-Ideen in Patenten beschrieben &#8230; und jetzt hat die Firma VoloMedia, Inc. einen rechtlichen Schutz darauf, weil das US-Patentamt geschlafen hat. Wer sich dagegen verteidigen will, muss viel Geld für Anwälte parat haben.</p>
<p><strong>Die Patentämter sind überfordert</strong></p>
<p>Seit es Software-Patente in den USA gibt, sind die Patentämter völlig überlastet. Kein Wunder &#8230; man braucht sich nur etwas auszudenken, beschreiben wie eine Software das machen würde (Anwalt hilft) und reicht es ein. Die Software muss nichtmal existieren &#8211; geschweige denn funktionieren. Das Patent wird auf die Idee und deren Beschreibung erteilt. Das hat zu einer Flut an Patenten geführt. Grosse Firmen haben fast stapelweise Ideen produziert und eingereicht &#8230; auch wenn keine Pläne zur Umsetzung dieser Idee bestehen &#8211; erstmal den rechtlichen Anspruch sichern und die IP (Intellectual Property) &#8211; auf Deutsch das &#8220;Geistige Eigentum&#8221; &#8211; der Firma steigern, sich gegen Konkurrenten absichern.</p>
<p><strong>Innovation und Wachstum wird behindert</strong></p>
<p>In dieser Flut von Patenten findet sich keiner mehr zurecht . Hat man wirklich eine Erfindung gemacht, so ist es quasi ein Ding der Unmöglichkeit zu wissen, ob eine andere Firma bereits ein Patent auf diese Idee hat. Das finazielle Risiko in eine Idee zu investieren steigt, weil die rechtliche Unsicherheit immer grösser wird, dass jemand anderes einen Anspruch auf diese Erfindung haben könnte. Anstatt Sicherheit bringen Software-Patente eher Unsicherheit in eine Unternehmung. Das hemmt Innovation und damit Wachstum.</p>
<p>Immer wieder gibt es Bestrebungen auch in der EU Software-Patente einzuführen &#8230; der Vorreiter USA sollte da ein mahnendes Beispiel sein.</p>
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